Ehevorbereitung

Ehevorbereitungsverfahren

Damit das Zivilstandsamt Ihre Ziviltrauung vornehmen kann, muss zuerst das Ehevorbereitungsverfahren durchgeführt werden, welches wahlweise am Wohnort des Bräutigams oder der Braut stattfinden kann. Das Regionale Zivilstandsamt prüft, ob die Verlobten die gesetzlichen Voraussetzungen für die Eheschliessung erfüllen. Nach abgeschlossener Prüfung kann der Trautermin schriftlich bestätigt werden. Verlobte, welche sich im Ausland aufhalten, können die Ehevorbereitung bei der zuständigen Schweizer Vertretung im Ausland einleiten.

Die Trauung kann frühestens zehn Tage und spätestens drei Monate nachdem das Ehevorbereitungsverfahren abgeschlossen worden ist auf jedem schweizerischen Zivilstandsamt stattfinden. Die Trauungsermächtigung für eine auswärtige Trauung wird vom Zivilstandsamt, welches das Ehevorbereitungsverfahren durchgeführt hat, ausgestellt. Soll die Trauung im Ausland stattfinden, kann ein Ehefähigkeitszeugnis ausgehändigt werden, sofern die Braut und/oder der Bräutigam das Schweizer Bürgerrecht besitzt.

Gerne stellen wir Ihnen weitere Informationen zur Ehevorbereitung zu und teilen Ihnen gleichzeitig mit, welche Dokumente* für die Ehevorbereitung notwendig sind. Bitte reichen Sie uns das Gesuch um Vorbereitung der Eheschliessung ein.

*Ausländischen Staatsangehörigen empfehlen wir, sich frühzeitig um die Beschaffung der Dokumente zu kümmern. Die Beschaffung und Prüfung der Dokumente kann längere Zeit in Anspruch nehmen.

Namensführung nach der Eheschliessung

Siehe Rubrik Name.

Bürgerrecht / Staatsangehörigkeit nach der Eheschliessung

Jeder Ehegatte behält sein Kantons- und Gemeindebürgerrecht. Die gemeinsamen Kinder von Schweizer Eltern erhalten das Bürgerrecht desjenigen Elternteils, dessen Namen sie führen.

Die Eheschliessung hat keinen Einfluss auf Erwerb und Verlust des Schweizer Bürgerrechts. Ausländerinnen und Ausländer erhalten die schweizerische Staatsbürgerschaft nicht automatisch durch die Eheschliessung mit schweizerischen Staatsangehörigen. Ebenso wenig verlieren Schweizerinnen und Schweizer das Schweizer Bürgerrecht durch die Eheschliessung mit ausländischen Staatsangehörigen.

Kinder aus binationalen Ehen erhalten das Bürgerrecht des schweizerischen Elternteils. Besitzen weder Mutter noch Vater das Schweizer Bürgerrecht, entscheiden die Heimatstaaten über den Erwerb der jeweiligen Staatsangehörigkeit. Die ausländischen Vertretungen in der Schweiz geben gerne Auskunft.

Auf der Seite des Eidgenössischen Amts für das Zivilstandswesen finden Sie folgende Merkblätter:

Merkblatt über die Ehe in der Schweiz: Rechte und Pflichten

 

Merkblatt über die Namensführung bei Eheschliessung

 

Merkblatt über die Eheschliessung im Ausland

 

Mit diesem Hilfsmittel können Sie online durchspielen, welche Namensführungen nach der Heirat möglich sind:

Interaktives Formular zu den Namensvarianten

 


Güterrecht / Ehevertrag

Auskünfte betreffend Güterrecht erteilt das Notariat. Das Zivilstandsamt erteilt keine Auskünfte.

Haben Sie Fragen?

Wir sind gerne unter Tel. 056 675 52 15 oder E-Mail für Sie da.