Muri, 30. Januar 2024
Die Regionalpolizei Muri meldet gleich zwei Trickbetrugsfälle an einem Tag und ruft zu erhöhter Wachsamkeit auf. In beiden Fällen gaben sich zwei Frauen als Ukrainerinnen aus und täuschten Hilfsbedürftigkeit vor, um Zutritt zu einer Wohnung zu erlangen.
Am Montag wurden gleich zwei Fälle von Trickbetrug in Muri gemeldet, in denen ältere Personen Opfer ihrer eigenen Hilfsbereitschaft wurden. Im ersten Fall klingelten zwei junge Frauen mit osteuropäischem Aussehen und schlechten Deutschkenntnissen an der Tür eines älteren Herrn. Sie gaben vor, Hunger zu haben und die Toilette benutzen zu müssen. Die gutmütige Frau liess sie ein und obwohl nichts augenscheinlich gestohlen wurde, empfand sie die Situation im Nachhinein als ungewöhnlich. Im zweiten Fall nutzten ebenfalls zwei Frauen, die sich als Ukrainerinnen ausgaben, ähnliche Tricks. Sie baten eine ältere Dame um Essen, Trinken und die Nutzung der Toilette. Die hilfsbereite Frau verköstigte die beiden und gab ihnen sogar 20 Franken. Später stellte sie fest, dass 100 Franken aus einem Couvert in ihrer Kommode fehlten. Die Frauen verbrachten etwa eine halbe Stunde in der Wohnung. Trotz der ähnlichen Vorgehensweise scheinen die Täterinnen in beiden Fällen nicht identisch zu sein.
Verhaltensempfehlungen der Regionalpolizei Muri
Um sich vor solchen Trickbetrügern zu schützen, gibt die Regionalpolizei Muri folgende Empfehlungen:
Die Regionalpolizei Muri appelliert an die Bevölkerung, besonders aufmerksam zu sein und bei Unsicherheit lieber einmal mehr die Polizei zu kontaktieren. Für weitere Informationen und Unterstützung steht die Regionalpolizei Muri gerne zur Verfügung.
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Für Rückfragen:
Oblt Renato Orsi, Chef Regionalpolizei und Leiter Sicherheit der Gemeinde Muri
Tel. 079 270 24 47
renato.orsi@repol.ag.ch