Muri, 26. März 2026
Die aktuellen Bauarbeiten an der Zürcherstrasse führen zu einer Umverteilung des Verkehrs in Muri. Während einige Strassen, etwa im Weiler Hasli, besonders stark belastet sind, zeigt sich: Die Situation betrifft die ganze Gemeinde. Der Gemeinderat hat konkrete Massnahmen ergriffen und ruft dazu auf, Solidarität als zentralen Baustein der Lösung zu verstehen.
Die Bauarbeiten an der Zürcherstrasse bringen für die Gemeinde Muri vorübergehend ein verändertes Verkehrsaufkommen mit sich. Besonders im Weiler Hasli, aber auch in anderen Teilen der Gemeinde, belastet der Umleitungs- und Ausweichverkehr die Strassen besonders stark. Der Gemeinderat hat die Situation analysiert und bereits verschiedene Massnahmen umgesetzt. Gleichzeitig zeigt sich: Die Lösung liegt nicht allein in Verkehrsschildern oder Strassenmarkierungen. Entscheidend ist auch unsere gemeinsame Haltung als Gemeinde.
Um die Situation im Hasli zu entschärfen, hat die Gemeinde folgende Massnahmen umgesetzt:
Diese Massnahmen tragen dazu bei, einzelne Probleme zu entschärfen, können den zusätzlichen Ausweichverkehr jedoch nicht vollständig aufnehmen oder auflösen. Die Belastung bleibt deshalb auf verschiedenen Strassen in der Gemeinde spürbar. Ein Fahrverbot kommt zum jetzigen Zeitpunkt nicht infrage. Eine solche Massnahme würde weitreichende zusätzliche Einschränkungen im Verkehrsnetz der Gemeinde nach sich ziehen und wäre nur mit deutlich umfassenderen Regelungen umsetzbar. Zudem würde sie dem Grundsatz widersprechen, den Verkehr möglichst gleichmässig auf verschiedene Strassen in der Gemeinde zu verteilen. Deshalb ist jetzt vor allem eines gefragt: Solidarität.
Gemeinderat Jörg Weiss bringt es auf den Punkt: «Alle für Muri, Muri für alle. Jeder Dorfteil, jede Strasse muss einen Teil der Last tragen. Nur so vermeiden wir, dass einzelne Quartiere übermässig belastet werden, während andere unberührt bleiben.» Daher hat der Gemeinderat beschlossen, das Fahrverbot an der Grindelstrasse aufzuheben. Diese Massnahme ist kein Rückschritt, sondern ein Schritt hin zu mehr Fairness: Wenn der Verkehr auf mehrere Strassen verteilt wird, entlastet das die am stärksten betroffenen Gebiete.
Die Gemeinde bittet die Bevölkerung um folgende Unterstützung:
Die Gemeinde wird die Situation weiterhin eng beobachten und bei Bedarf zusätzliche Massnahmen prüfen. Gleichzeitig sind wir überzeugt: Die beste Lösung entsteht nicht durch Verbote, sondern durch ein gemeinsames Verständnis dafür, dass wir alle Teil der Lösung sind.